Die meisten Laufradschäden kündigen sich an – man muss nur wissen, worauf man achten muss. Hier sind fünf Anzeichen, die zeigen, dass es Zeit für eine Zentrierung ist, bevor aus einem kleinen Problem ein teurer Schaden wird.
1. Sichtbarer Schlag beim Drehen
Heben Sie das Rad an und drehen Sie es langsam, während Sie an einem festen Punkt (z. B. der Bremse) vorbeischauen. Wandert die Felge merklich seitlich hin und her (Seitenschlag) oder auf und ab (Höhenschlag), ist die Speichenspannung nicht mehr gleichmäßig verteilt.
2. Die Bremse schleift periodisch
Läuft die Felgenbremse bei jeder Umdrehung kurz an der Felge, obwohl die Bremse korrekt eingestellt ist, ist das fast immer ein Zeichen für Seitenschlag – nicht für ein Bremsproblem.
3. Einzelne Speichen fühlen sich locker an
Drücken Sie jeweils zwei benachbarte Speichen zusammen. Fühlt sich eine deutlich weicher an als ihre Nachbarn, ist die Spannung ungleich verteilt – ein früher Hinweis, lange bevor ein Schlag sichtbar wird.
4. Ein wiederkehrendes „Ping"-Geräusch
Ein Knack- oder Ping-Geräusch, das bei jeder Radumdrehung auftritt, deutet oft auf eine Speiche hin, die sich unter Last minimal bewegt, weil ihre Spannung nicht mehr zur restlichen Speichung passt.
5. Die letzte Zentrierung liegt über ein Jahr zurück
Auch ohne sichtbare Symptome verliert jedes Laufrad über Zeit und Kilometer an gleichmäßiger Spannung – besonders nach einer intensiven Saison oder einem Sturz. Eine jährliche Kontrolle deckt Probleme auf, bevor sie sich bemerkbar machen.
Erkennen Sie eines dieser Anzeichen an Ihrem Laufrad? Eine Vor-Ort-Inspektion dauert nur wenige Minuten und zeigt Ihnen mit der Trudi-Messung objektiv, woran Ihr Laufrad steht. Nicht in der Nähe? Schicken Sie es uns per Post.
