Reifendruck und Kette bekommen bei den meisten Radfahrern regelmäßig Aufmerksamkeit. Die Speichenspannung dagegen wird oft erst kontrolliert, wenn schon etwas kaputt ist. Dabei lohnt sich ein einfacher saisonaler Rhythmus.
Frühjahr: Vor der ersten großen Ausfahrt
Nach der Winterpause – oder nach winterlichem Fahren mit Split und Salz – lohnt sich eine Kontrolle, bevor die Kilometer der neuen Saison beginnen. Salz und Feuchtigkeit greifen Speichen und Nippel an, und ein Laufrad, das den Winter über stillstand, sollte auf Spannung und Rundlauf geprüft werden, bevor Sie sich auf lange Ausfahrten verlassen.
Sommer: Nach intensiven Wochen
Wer im Sommer viele Kilometer sammelt – ob auf der Straße oder im Gelände – belastet die Speichenspannung kontinuierlich. Eine Zwischenkontrolle nach besonders intensiven Wochen oder einer Bikepacking-Tour verhindert, dass sich kleine Abweichungen zu einem größeren Problem summieren.
Herbst: Vor der Winterpause
Bevor das Rad für den Winter weggestellt wird, ist der ideale Zeitpunkt für eine Kontrolle. So starten Sie im Frühjahr direkt mit einem einwandfreien Laufrad, statt Probleme über den Winter zu konservieren.
Nach jedem Sturz – unabhängig von der Jahreszeit
Ein Sturz kann die Speichenspannung verändern, ohne dass ein Schaden sofort sichtbar ist. Auch wenn das Laufrad optisch gerade läuft, lohnt sich danach eine Kontrolle mit objektiver Messung.
Warum ein fester Rhythmus sich auszahlt
Ein Laufrad, das regelmäßig kontrolliert wird, bleibt in kleinen, günstigen Korrekturen statt in größeren Reparaturen. Die Trudi-Messung zeigt bei jeder Kontrolle objektiv, ob eine Zentrierung nötig ist – oder ob alles noch in Ordnung ist.
Planen Sie Ihre saisonale Kontrolle: Vor-Ort-Termin buchen oder Laufrad per Post einschicken.
